Den Menschen als Ganzes annehmen

Akupunktur


Beispiele für mögliche Anwendungsgebiete:

  • Schmerzen, insbesondere chronischer Art, wie z.B. Migräne und Rückenschmerzen 
  • Burn-out und Erschöpfungszustände
  • Gelenkschmerzen wie z.B. Schulter- oder Knieschmerzen
  • Allergien, z.B. Heuschnupfen und allergisches Asthma
  • Neurodermitis
  • chronische Magen-Darm-Beschwerden
  • zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung
  • Gelenkschwellungen
  • Unruhe, Herzrasen, Schlafstörungen
  • Schwangerschaftbeschwerden und prämenstruelles Syndrom
  • Behandlung von Kindern schmerzfrei mit Laserakupunktur möglich


Was ist Akupunktur und wie wirkt sie?

Vor dem Beginn jeder guten Akupunkturbehandlung steht eine intensive körperliche Untersuchung und eine sehr ausführliche Erhebung der Krankengeschichte mit zum Teil Fragen, welche weit über die üblichen schulmedizinischen Fragen hinaus gehen. Auch die Zungen- und Pulsdiagnostik sind Teil einer traditionell chinesischen Untersuchung.

Bei der Akupunktur selber werden an bestimmten Punkten des Körpers die dünnen Akupunkturnadeln platziert, wo sie etwa 20 bis 30 Minuten verbleiben und ihre heilsame Wirkung entfalten, während sich der Patient auf der Liege entspannt.
Die meisten Patienten empfinden die Akupunktur - nicht selten schon bei der ersten Behandlung - als wohltuend, entspannend und oft verblüffend schnell wirksam.
Westliche Wissenschaftler erforschen die Wirkung der Akupunktur intensiv und konnten in vielen Untersuchungen nachweisen, dass die chinesische Heilmethode bei einer Fülle von Erkrankungen helfen kann, oft gerade dann, wenn eine herkömmliche Behandlung erfolglos blieb.

In mehreren Studien wurde nachgewiesen, dass das Nadeln bestimmter Akupunkturpunkte spezielle Wirkungen entfalten kann, z.B. Linderung von Übelkeit und Erbrechen, Verminderung der Schmerzempfindlichkeit oder Förderung der Wehen. Die heilende Wirkung kommt u.a. dadurch zustande, dass der stimulierende Reiz der Nadeln im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen auslöst, die oft auch als "Glückshormone" bezeichnet werden. Dazu gehören das Serotonin, körpereigene Morphine wie das Endorphin sowie die Enkephaline. Mit modernen Verfahren wie der funktionellen Kernspintomographie lässt sich die Wirkung der Körperakupunktur (oder der Laserakupunktur) auf den Stoffwechsel im Gehirn nachweisen: In jenen Hirnbereichen, die mit den stimulierten Akupunkturpunkten in Verbindung stehen, zeigt sich eine erhöhte Aktivität. Große wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass die Akupunktur bei einer Reihe weit verbreiteter Erkrankungen wie Heuschnupfen, Tennisellenbogen, Menstruations-beschwerden, allergischem Asthma oder chronischen Wirbelsäulenleiden ähnlich gute, zum Teil sogar bessere Ergebnisse erzielen kann wie herkömmliche medizinische Therapien. Die weltweit größten Untersuchungen, die ART- und GERAC-Studie mit mehr als 250.000 Patienten, wurden in Deutschland durchgeführt. Hier kam es bei drei von vier Patienten mit  chronischen Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen (z.B. infolge einer Arthrose) zu einer deutlichen und zum Teil lang anhaltender Schmerzlinderung durch die Akupunktur. Die Studien weisen also darauf hin, dass Akupunktur bei diesen Beschwerden genauso gut oder sogar besser wirken kann als herkömmliche Therapien (Medikamente, Krankengymnastik oder Massagen).

(Quelle: DÄGfA)


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Wie viele Termine sind normalerweise notwendig?

Dies hängt von der Art der Erkrankung ab. Akute und kurze Zeit bestehende Beschwerden brauchen ggf nur 4-6 Behandlungen, ca. 1-2 Sitzungen pro Woche.

Chronische Erkrankungen benötigen erfahrungsgemäß 10-14 Behalndlungen, ca. 1 Sitzung pro Woche, später alle 2 Wochen, ggf. als Erhaltungstherapie im Verlauf 1x pro Monat.

Nicht selten kommt es jedoch schon nach der Erstanwendung zu sog. Soforteffekten (insbesondere bei Schmerzen und allergischen Symptomen), welche jedoch meist nicht von Dauer sind.